Über uns

Die Beratungseinrichtung Back Up unterstützt Opfer von rechtsextremer und rassistischer Gewalt aufsuchend in Westfalen. Darüber hinaus steht unsere Hilfsorganisation nach rechten Angriffen den Angehörigen der Opfer sowie ZeugInnen der Ereignisse kostenlos mit Rat und Tat zur Seite. Die BeraterInnen helfen Betroffenen bei der Bewältigung der (un)mittelbaren und (im)materiellen Angriffsfolgen und unterstützen sie in der Wahrnehmung ihrer Rechte, damit sie neue Handlungsspielräume gewinnen. Mehr über unserer Arbeit erfahren Sie im Menüpunkt "Beratung".

Das Projekt wurde im November 2011 gegründet und ist zuständig für die Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster. Die Opferberatung Rheinland unterstützt Betroffene in den übrigen Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln. Für Opfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt gibt es in Nordrhein-Westfalen somit ein landesweites Angebot mit zwei Anlaufstellen.

Mit der Gründung der Beratungsstelle Back Up für den Raum Westfalen wurde den Betroffenen eine professionelle und solidarische Unterstützung zur Seite gestellt, die ihre Anliegen, Bedürfnisse und Ängste ernst nimmt und aufgreift. Dabei werden auch soziale Umfelder der Betroffenen mit einbezogen und unterstützt, um das gemeinsame Handeln gegen rechte Gewalt zu stärken und die Opfer vor weiteren Bedrohungen zu schützen. Rechte Gewalt ist eine gesellschaftliche Herausforderung. Back Up greift diese Herausforderung auf und tritt der rechten Gewalt und Bedrohung entgegen: durch Beratung, Unterstützung und Information.

Im Team der Opferberatung arbeiten mit Stand vom Oktober 2014 zwei Sozialpädagoginnen, zwei Sozialarbeiter, eine psychologische Beraterin und eine administrative Projektassistenz. Unterstützung erfährt Back Up auch von Honorarkräften und Ehrenamtlichen.

Gefördert wird die Opferberatung durch das Land NRW und die Stadt Dortmund. Zum 1. Januar 2014 hat der zivilgesellschaftliche Verein BackUp - ComeBack: Westfälischer Verein für die offensive Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus die Trägerschaft der Opferberatung übernommen, die zuvor beim Paritätischen Wohlfahrtsverband in Dortmund lag.