Presseartikel über uns

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Rechte Gewalt in NRW : Opferschutz ohne langfristige Förderung
Quelle: WDR 2 - 18.06.2014

192 rechte Gewaltdelikte im vergangenen Jahr
Der Verfassungsschutzbericht des NRW-Innenministeriums spricht für das vergangene Jahr von 192 Gewaltdelikten mit rechtsradikalem Hintergrund. Die Zahl befindet sich seit 2010 auf ähnlichem Niveau. Wahrscheinlich ist aber, dass die Dunkelziffer höher ist. Um die Opfer rechter Gewalttaten kümmern sich in Nordrhein-Westfalen hauptsächlich zwei Verbände: "Back up" in Dortmund und die "Opferberatungsstelle Rheinland" in Düsseldorf. 2011 beziehungsweise 2012 wurden die beiden Vereine gegründet. "Back up" in Dortmund bekommt aktuell pro Jahr 250.000 Euro vom Land und 50.000 Euro von der Stadt.

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Rechtsextreme Gewalt – Hilfe für Betroffene
Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung - 12.06.2014

Rechte Gewalt ist in Nordrhein-Westfalen auf dem Vormarsch. Besonders im Ruhrgebiet werden die wachsende Aggressivität und Gewaltbereitschaft von Neonazis ein immer drängenderes Problem. Eine Initiative, die sich im Kampf gegen Rechtsextremismus in Westfalen stark macht, ist die Beratungsstelle Back Up. Sie steht den Opfern rechter Gewalt zur Seite.

2012 verzeichnete Nordrhein-Westfalen einen neuen Höchststand rechtsextremer Gewalt. Nach offiziellen Angaben kam es fast jeden zweiten Tag zu einer rechtsmotivierten Gewalttat. Mittlerweile gehört Gewalt von Neonazis in NRW zum Alltag. Meist trifft es Gruppen, die ohnehin schon von der Gesellschaft ausgeschlossen und diskriminiert werden, zum Beispiel Flüchtlinge, Wohnungslose oder "alternative" Jugendliche. Diese nach einem Übergriff in ihrer Not nicht alleine zu lassen, ist Aufgabe der Beratungsstelle Back Up.

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Neue Nazis - Jenseits der NPD: Populisten, Autonome Nationalisten und der Terror von rechts
Quelle: Buchveröffentlichung - ISBN-13: 978-3462044553 - 16.08.2012

Im November 2011 hat die Stadt Dortmund Dortmund eine unabhängige Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt eingerichtet. Bei "Back Up" kann sich melden, wer angegriffen oder bedroht wird - und erhält dann professionelle Hilfe. Das fünfköpfige Team kümmert sich unentgeltlich um Anwälte, psychologische Betreuung und begleitet die Betroffenen zu Gerichtsverhandlungen oder Gesprächen mit der Polizei. "Wir kommen mit der Arbeit kaum nach", sagt Franca Ziborowius von Back Up. "Schon nach zwei Monaten hatten wir 31 Fälle zu betreuen." (S. 30f.)