Beratung

Wir beraten, informieren und unterstützen

  • Opfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt
  • Angehörige, FreundInnen der Betroffenen sowie ZeugInnen eines Angriffs

Die MitarbeiterInnen der Opferberatung

  • hören den Betroffenen nach einem Angriff zu, geben die Möglichkeit das Anliegen in geschützter Atmosphäre zu schildern und beraten psychosozial
  • unterstützen bei der emotionalen Verarbeitung des Erlebten und vermitteln auf Wunsch zu Trauma-Ambulanzen und TherapeutInnen.
  • recherchieren den Grad der weiteren Bedrohung und analysieren gemeinsam mit den Betroffenen die Situation
  • beraten bezüglich möglicher Fragestellungen zur Anzeigenerstattung
  • informieren über rechtliche Möglichkeiten wie Anzeige, Nebenklage und die rechtliche Stellung von Opfern im Strafverfahren
  • begleiten auf Wunsch zur Polizei, zu RechtsanwältInnen, Behörden und ÄrztInnen
  • unterstützen in der Prozessvor- und -nachbereitung und begleiten die Betroffenen sicher zur Gerichtsverhandlung
  • klären eventuelle Entschädigungsansprüche und helfen bei der Beantragung weiterer finanzieller Hilfen sowie beim Ausfüllen der Anträge
  • beraten zum Umgang mit Medien und bei Anfragen von JournalistInnen und unterstützen auf Wunsch bei einer Öffentlichkeitsarbeit

Die Grundsätze unserer Beratung

  • Die Beratung erfolgt prinzipiell mobil und aufsuchend in ganz Westfalen. Wir fahren also zu den Betroffenen nach Hause oder an einem neutralen Ort ihrer Wahl. Nach Absprache sind jedoch auch Termine in unserem Büro möglich.
  • Wir stehen parteilich an der Seite der Opfer im Sinne ihrer Bedürfnisse und unterstützen deren Perspektive und Interessen.
  • Eine Anzeigenerstattung ist keine Voraussetzung um beraten zu werden. Wir arbeiten unabhängig von Polizei und Gerichten. Die Berartung ist auch unabhängig davon, ob der Täter oder die Täterin bekannt ist bzw. ermittelt wurde.
  • Die Beratung erfolgt unentgeltlich und kann anonym und vertraulich gestaltet werden.
  • Bei Verständigungsschwierigkeiten organisieren wir eine Übersetzung durch DolmetscherInnen. Wir können also mehrsprachig beraten.
  • Die gesamte Beratungsarbeit orientiert sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Opfer und geschieht nur in enger Absprache mit ihnen.